Zoomen mit der Coolpix P1100: Hinter den Kulissen von „A View From A Bridge“

Joe BloomTried and Tested 22 Aug. 20254 Minuten Lesezeit
Nikon magazine - Joe Bloom, A View from a Bridge

Wir haben Joe Bloom, den Filmemacher hinter der Instagram-Sensation „A View From A Bridge“, gebeten, die neue Coolpix P1100 auf Herz und Nieren zu testen

Der Künstler und Filmemacher Joe Bloom hatte genug von schnellen Videos und beschloss, eine weniger hektische Kunstform zu entwickeln. Seine Instagram-Serie „A View From A Bridge“ lädt Fremde, die über Brücken gehen, dazu ein, ihre Gedanken über ein traditionelles rotes Kabeltelefon zu teilen. Eine wichtige Zutat? Zoomen mit der Coolpix P1100.

„Das Konzept entstand aus dem Wunsch, eine menschlichere, langsamere Form des Geschichtenerzählens zu schaffen, bei der Geschichtenerzähler:in und Moderator:in voneinander isoliert sind“, erklärt Joe. Dies warf Fragen zur Produktion auf. Wie können wir es so aussehen lassen, dass die sprechende Person ein Gespräch mit niemandem führt? Wie wäre es mit einem Telefon? Wie kann ich verhindern, dass die Person mich, den Moderator, ansieht? Okay, ich brauche eine Zoomkamera. Wie erreiche ich die Entfernung? Vielleicht mit einer Brücke?

„Die Brücke ist eine Zwischenstation – sie ist kein Ziel. Man geht darüber, um von einem Ort zum anderen zu gelangen. Ähnlich wie ein Flug. Sie löst ein Gefühl der Verletzlichkeit aus – vielleicht hat es etwas mit der Weite der Umgebung und dem Gefühl zu tun, klein zu sein.“

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Das steckt in der Kameratasche

Erste Eindrücke

Wie wurde Joe zum ersten Mal auf die Coolpix-Kameras von Nikon aufmerksam? „Das war in Birmingham, bei den Dreharbeiten zu einer Flat-Earther-Konferenz über die angeblich flache Erde“, erzählt er lachend. Ihm fiel auf, dass die Teilnehmenden für ihre Experimente zum „Nachweis“ darüber, dass die Erde flach sei, immer wieder die Coolpix P900 als Hilfsmittel heranzogen – aufgrund ihrer Zoomfunktionen. „Ich habe die P900 jahrelang benutzt, bevor ich auf die P1000 und jetzt auf die P1100 umgestiegen bin“, sagt er. Wie ist es ihm seitdem ergangen? „Es ist kaum zu glauben, was man mit dieser handelsüblichen All-in-one-Kamera alles machen kann.“ Sie ist leicht und passt problemlos in seine Reisetasche – zusammen mit dem Rest seiner Ausrüstung (Stativ von Manfrotto, das „Wireless Pro“-Mikrofon von RØDE, das in seinen Videos verwendete Telefon und ein zusätzliches Telefon).

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Ein Blick hinter die Kulissen mit Joe Bloom, dem Schöpfer von „A View From A Bridge“
Raum zum Zoomen

Als er seine Serie plante, wollte Joe auf unnötig schnelle Übergänge und harte Schnitte verzichten – etwas, das im Internet immer mehr zum Trend wird. „Ich fragte mich: ‚Wie kann die Variation einen inhaltlichen Bezug haben?“ Wie kann sie die Geschichte unterstützen, statt von ihr abzulenken?’ „Wenn wir zoomen, ist das wie ein Schnitt, der nie aufhört – er verändert und öffnet sich ständig“, erklärt er. „So können plötzlich ein neues Gebäude, eine Straße oder auch eine Person ins Bild kommen. Das sorgt für Abwechslung und ordnet die Szene gleichzeitig in eine bestimmte Zeit ein. Am Ende verstärkt das den Eindruck, dass wir genau jetzt dabei sind – und dass alles, was diese Person sagt, im Moment des Geschehens nachvollziehbar und relevant ist.“

Mit einem äquivalenten Zoombereich von 24 – 3000 mm und einer Lichtstärke von 1:2.8 – 8 wechselt die Coolpix P1100 von Weitwinkel- zu Superteleaufnahmen. Will man noch näher heran, erhöht der Dynamic Fine Zoom die Brennweite auf erstaunliche 6000 mm. „In jedem Video zoome ich schrittweise ein, filme in 4K und lege dann den Ton in der Nachbearbeitung darüber“, sagt Joe. „Wenn ich sehr weit weg bin, benutze ich auch den praktischen Digitalzoom. Schon verrückt: Ich halte fest, was jemand denkt, und man sieht dabei, in welchem Kontext die Gedanken entstehen.“

Automatik gewinnt

„Ich bin kreativer, wenn ich nicht dauernd nervös auf die Kameraeinstellungen achten muss“, sagt Joe. „Ich übe zwar, den manuellen Modus zu verwenden. Aber für das, was ich mache und wie ich meine Geschichten erzähle, ist die Automatik perfekt. Der Modus wurde schließlich nicht zufällig zusammengewürfelt. Er wurde von fähigen Ingenieur:innen entwickelt, die viel Zeit und Mühe investiert haben, dass es in jeder Situation gleich gut aussieht. Und genau das brauche ich.“

Am besten geeignet für narrative Filmaufnahmen, Landschaften und Vogelfotografie

Die detailreichen Aufnahmen aus großer Entfernung (dank Nikons Expeed-Prozessor), die verbesserte Flexibilität (die Kamera kann jetzt auch über USB-C aufgeladen werden) und der spezielle Vogel-, Mond- und Feuerwerksmodus machen die Kamera zum idealen Werkzeug für die Vogel-, Landschafts- und Astrofotografie sowie fürs Filmemachen. Denn mit dieser Kamera kann man Profiarbeit leisten – ohne ein Vermögen für eine komplette Ausrüstung auszugeben. „Neulich war Vollmond, und ich habe die Coolpix mit nach draußen genommen“, sagt Joe. „Man kann die Krater sehen! Echt verrückt. Sie ist sogar besser als ein Teleskop.“

Lest unsere Schnellübersicht zur neuesten Nikon Coolpix P1100 hier.

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